Zweiter Teil 1923 Ford Model T Coupe

Zum 3ten Teil der Bildserie.
 
 
 

 

Eindruck mit richtigen Rädern.

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Das Heck werde ich noch 7 Zentimeter absenken.

Frontend

Originale Federhalterung ist weiter verwendet worden
Ebenso der originale Model T Kühlerverschluss.

Innen noch Baustelle, aber Rom wurde ja auch nicht ...

 
   
Alles wieder zerlegen und den Rahmen fertigmachen.
Bracket für Hauptbremszylinder.
Bracket Hairpins anfertigen...

und einbauen.

Die kleine Hebebühne erleichtert das boxing.
Schöne Hebelstossdämpfer mit Aufdruck : "Delco Lovejoy" vorne
"Heupferdchen"

mounting hole.

   
Die Kardanwelle grob angepasst - wird letztlich vom Fachbetrieb geschweißt und gewuchtet.
Vorderer Wishbone.
Wishbone hinten wird vorbereitet.
Typisch Henry! Ford Prägung auf den originalen Model A Wishbones.
vorne eingebaut
und hinten
Die Kugelköpfe treffen sich in der Fahrzeugmitte.

Achsstützen sind drin!

Jetzt noch eine Querstrebe zwischen "second -" and "third member" mit Aussparung für die Kardanwelle.
Daran wird eine Lasche für die zusätzliche Achsabstützung, die gegen das Aufstelldrehmoment der Hinterachse beim anfahren wirken soll, verschweisst.
Stossdämpfer und Achse werden mit selbstgefertigten Zangen verbunden.

Gefällt mir!

 
Jetzt kommen die Bremsen an die Reihe. Zunächst die Handbremse.
Abstützung des Handbremshebels am Getriebe wurde nötig um der Spannung der Handbremsseile nicht nachzugeben.

Die Bremsleitungen werden angefertigt.

Hinterachse.

Master Cylinder - die roten Dinger sind Ventile um die Bremsflüssigkeit immer schön an den Trommeln zu halten, selbst wenn der Hauptbremszylinder tiefer liegt als die Radbremszylinder!
Alle Bremsleitungen erfolgreich verlegt!
Das Chassis ist fertig! Heureka!
   

Natürlich kriegt der Vatti auch eine Heizung damit im Herbst auch noch Freude im Wagen aufkommen kann.

Ich habe mich für eine lasergesteuerte, klimakontrollierte Klabuster- Anlage mit elektromagnetischer Aussentemperaturerkennung entschieden.

Ich dachte das passt zum Auto. : )

An der Feuerwand wurden sämtliche überflüssige Löcher verschlossen, nur die Mittellöcher der originalen Zündanlage sind abgedeckt, sollen aber erkennbar bleiben.

Links die Anschlüsse der Heizung motorseitig.

Nein, das ist kein Benzintrichter, sondern...

...jawoll, der Anschluss für den Scheibenentfroster. Wird einfach an das Heizkasterl geschraubt und das pustet dann - im Idealfall - da hinein.

Nett gell?
Dessen noch nicht genug gibts auch eine Düse für die Scheibe. Das Ganze ist Zubehör aus den 40er Jahren und muss wieder verbaut werden finde ich.
   
Harri holt nun diverse Teile zur finalen Bearbeitung und Lackierung ab:
Das Heck.
Auspuff.
Auspuff im Heckbereich.
Der Verlauf der Auspuffrohre am Getriebe. Harry muss die Bodenbleche machen.
Alles wieder mal zerlegen...
und im Hof ablegen.
 
Schließlich aufladen und verzurren.

Bei Harri in der Halle angekommen und zur Bearbeitung aufgestellt!

 

Alles wird gut!

Genauere Bilddokumentation der Spengler- und Lackierarbeiten bei Interesse hier:

Harry "tin" Schmelzer

Sämtliche Schweißnähte werden von Harri nochmal kontrolliert, nachgebessert und verschliffen.

Hier am Beispiel der Aufnahme für die Wishbones.

 
Getriebetraverse
Rear Kickup
C - Member

Rahmen fertig grundiert und zum Lackaufbau bereit.

Nochmal der Hinweis: Genauere Beschreibung der Arbeiten von Harri hier:

Harry "tin" Schmelzer

Unsere Projekte werden sicher und vernünftig gebaut, und sollen damit den Ansprüchen der Eigentümer und der deutschen Strassenverkehrsordnung genügen!

Spachteln und schleifen von kleinen Unebenheiten.

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Beispiel für die sorgsame Aufbereitung kleinerer Blechteile. Hier die inneren Fensterrahmen mit Türgriff.

Füllern innen.

Füllern aussen.

Rahmen Unterseite gefüllert.
Oberseite gefüllert.
Abdichtung gefährdeter Stellen mit Karosseriedichtmasse, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Dann noch eine dünne Schicht Steinschlagschutz aufbringen und dann...

Der Lack! Tiefschwarz - Hochglänzend.

Denn wie soll Henry Ford seinerzeit bereits über das Model T gesagt haben?:

"We can deliver any color, as long as it's black!"

 
Rahmen Unterseite lackiert!
 

Während also die Teile beim lackieren sind bleibt Zeit, die Anbauteile fertig zu bauen, zu säubern und zu lackieren. Beispielsweise die beiden Achsen, Bremsankerplatten, Auspuff etc. etc.

Hier im Bild die selbstgedrehten Abdeckplatten die in den Auspuff eingesetzt werden.

Dies sind zwei spezielle Unterlegscheiben für die Vorderachse.
 

Der Motor wurde fast vollständig zerlegt und gereinigt, alle Teile einzeln lackiert, und wieder zusammengesetzt.

Black on black!

Herumspielen mit verschiedenen Vergasern und Ventildeckeln...
Dann hab ich diese "Flöten" angefertigt um darin die Zündkabel zu verlegen. Inspiriert von den Rohren die an Flatheadmotoren früher oft Verwendung gefunden haben.
Die Flöten sitzen aussen an den modifizierten Ventileckeln.
 
Motor fast fertig mit den installierten Lakepipes die noch fertig bearbeitet werden müssen.
Mittlererweile ist der Rahmen fertig für die Endmontage...
 
 
Perfekt!
  Zum 3ten Teil der Bildserie.